Allgemeine Tipps

Um im Ernstfall einen Nachweis zu haben, empfehlen wir jedem, der sich gemobbt fühlt, ein Mobbing-Tagebuch zu führen. Vor einem Arbeitsgericht werden diese Tagebücher als Beweis anerkannt, wenn sie in sich schlüssig sind. Zudem ist die Gefahr groß, dass man sich nach einiger Zeit nicht mehr richtig und in allen Einzelheiten erinnert. Die, die so etwas nicht benötigen, sollten froh sein, in einer „normalen“ Abteilung zu arbeiten. Zum Glück gibt es die bei MMD ja auch noch.
Anweisungen sollte man sich schriftlich geben lassen. Einigen ist es schon des Öfteren passiert, dass die Vorgesetzte kurze Zeit später an Amnesie litt. Eine kurze Mail reicht ja aus.

Wenn man selber einen Fehler gemacht hat, einfach dazu stehen. Fehler sind menschlich. In manchen Abteilungen ist es ja schon so, dass es wundert wenn nur ab und zu etwas schief geht. Ein Aspekt des Mobbing ist eben auch, dass man „plötzlich“ tatsächlich Fehler macht. Nicht den Kopf hängen lassen und möglichst mit einer Person des Vertrauens reden.

In manchen Abteilungen ist es ja bereits soweit, dass Mitarbeiter regelrecht „gegängelt“ werden. Lasst Euch auf so was nicht ein. Die eigene Entscheidungsfreiheit bestimmt mit wem ich welche Kontakte pflege. Hier einzugreifen übersteigt eindeutig die Rechte des Vorgesetzten. Und solche Versuche gehören natürlich ebenfalls ins Mobbing-Tagebuch.

Das AGG verbietet ganz klar Äußerungen die in irgendeiner Art diskriminierend sind. Trotzdem gibt es natürlich den einen oder anderen Kollegen, der dieses Gesetz scheinbar nicht kennt, oder nicht ernst nimmt. Versucht einfach solche Bemerkungen zu überhören. Wenn es gravierende Sachen sind, ist grundsätzlich ein Gespräch mit dem Vorgesetzten ratsam, wenn auch meistens nicht hilfreich. Wenn nichts passiert, schafft Öffentlichkeit. Erzählt es allen, denen ihr vertraut.

Je weniger Vorgesetzte Situationen wie Diskriminierung oder Mobbing entgegenwirken, desto größer sollte die Öffentlichkeit werden, die ihr einbezieht.

Wenn ihr merkt, dass Kollegen in Euerer Abteilung unter solchen Situationen zu leiden haben, macht bitte nicht mit. Grenzt Euch wenigstens von solchen Machenschaften ab. Besser ihr wirkt dagegen.

Eine Abteilung grenzte z.B. eine Kollegin einfach aus. Sie ist scheinbar nicht vorhanden. Schön ist eine solche Situation nicht. Schreitet ein, wenn ihr so was mitbekommt. Von unserer Geschäftsleitung kann man hier keine Unterstützung erwarten.

Bei fehlendem Informationsfluss, auch einem beliebten Instrument aus dem Kreise des Mobbens, notiert Euch das ins Tagebuch, und arbeitet ohne diese Informationen weiter. Daraus resultierende Fehler hat der/die Vorgesetzte zu verantworten. Lasst einfach mal zu, dass Katastrophen auch passieren können. Im Hintergrund ausbügeln was der/die Vorgesetzte versaut, hilft nicht weiter.

Und manchmal, wenn man sein Mobbing-Tagebuch liest, merkt man, dass man vielleicht auch mal einfach „was in den falschen Hals“ bekommen hat. Macht nichts. Wer in einer solchen Situation noch arbeitet, der darf auch mal was falsch verstehen.

Wir bedanken uns bei 
Kanzlei Weber in Frankfurt und Wellensiek in Heidelberg

 

Bitte: Wenn ihr noch weitere Tipps und Anregungen habt, schreibt uns!

Um im Ernstfall einen Nachweis zu haben, empfehlen wir jedem, der sich gemobbt fühlt, ein Mobbing-Tagebuch zu führen. Vor einem Arbeitsgericht werden diese Tagebücher als Beweis anerkannt, wenn sie in sich schlüssig sind. Zudem ist die Gefahr groß, dass man sich nach einiger Zeit nicht mehr richtig und in allen Einzelheiten erinnert. Die, die so etwas nicht benötigen, sollten froh sein, in einer „normalen“ Abteilung zu arbeiten. Zum Glück gibt es die bei MMD ja auch noch.

Anweisungen sollte man sich schriftlich geben lassen. Einigen ist es schon des Öfteren passiert, dass die Vorgesetzte kurze Zeit später an Amnesie litt. Eine kurze Mail reicht ja aus.

Wenn man selber einen Fehler gemacht hat, einfach dazu stehen. Fehler sind menschlich. In manchen Abteilungen ist es ja schon so, dass es wundert wenn nur ab und zu etwas schief geht. Ein Aspekt des Mobbing ist eben auch, dass man „plötzlich“ tatsächlich Fehler macht. Nicht den Kopf hängen lassen und möglichst mit einer Person des Vertrauens reden.

In manchen Abteilungen ist es ja bereits soweit, dass Mitarbeiter regelrecht „gegängelt“ werden. Lasst Euch auf so was nicht ein. Die eigene Entscheidungsfreiheit bestimmt mit wem ich welche Kontakte pflege. Hier einzugreifen übersteigt eindeutig die Rechte des Vorgesetzten. Und solche Versuche gehören natürlich ebenfalls ins Mobbing-Tagebuch.

Das AGG verbietet ganz klar Äußerungen die in irgendeiner Art diskriminierend sind. Trotzdem gibt es natürlich den einen oder anderen Kollegen, der dieses Gesetz scheinbar nicht kennt, oder nicht ernst nimmt. Versucht einfach solche Bemerkungen zu überhören. Wenn es gravierende Sachen sind, ist grundsätzlich ein Gespräch mit dem Vorgesetzten ratsam, wenn auch meistens nicht hilfreich. Wenn nichts passiert, schafft Öffentlichkeit. Erzählt es allen, denen ihr vertraut.

Je weniger Vorgesetzte Situationen wie Diskriminierung oder Mobbing entgegenwirken, desto größer sollte die Öffentlichkeit werden, die ihr einbezieht.

Wenn ihr merkt, dass Kollegen in Euerer Abteilung unter solchen Situationen zu leiden haben, macht bitte nicht mit. Grenzt Euch wenigstens von solchen Machenschaften ab. Besser ihr wirkt dagegen.

Eine Abteilung grenzte z.B. eine Kollegin einfach aus. Sie ist scheinbar nicht vorhanden. Schön ist eine solche Situation nicht. Schreitet ein, wenn ihr so was mitbekommt. Von unserer Geschäftsleitung kann man hier keine Unterstützung erwarten.

Bei fehlendem Informationsfluss, auch einem beliebten Instrument aus dem Kreise des Mobbens, notiert Euch das ins Tagebuch, und arbeitet ohne diese Informationen weiter. Daraus resultierende Fehler hat der/die Vorgesetzte zu verantworten. Lasst einfach mal zu, dass Katastrophen auch passieren können. Im Hintergrund ausbügeln was der/die Vorgesetzte versaut, hilft nicht weiter.

Und manchmal, wenn man sein Mobbing-Tagebuch liest, merkt man, dass man vielleicht auch mal einfach „was in den falschen Hals“ bekommen hat. Macht nichts. Wer in einer solchen Situation noch arbeitet, der darf auch mal was falsch verstehen.

Wir bedanken uns bei 
Kanzlei Weber in Frankfurt und Wellensiek in Heidelberg

 

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